Vor 82 Jahren bekam Harbern I seinen Namen.

Die ehemaligen Heide- und Moorflächen wurden früher von Schafherden aus Achternmeer beweidet.

Nach der Fertigstellung des Hunte-Ems Kanals (Küstenkanal) 1893 enstanden entlang des Kanals die ersten Torfwerke, in dieser Gegend das Torfwerk Kettler in der Nähe der heutigen Feldstraße.

Ab 1915 wurden Am Kanal und Korsorsstraße Kriegsgefangenenlager eingerichtet. Die Gefangenen wurden zu Arbeiten beim Torfwerk und zu Entwässerungs-, Kultivierungs- und Erntearbeiten eingesetzt.

Im Jahr 1918 erwarb die Stadt Dortmund von der oldenburgischen Staatsregierung die Flächen des Torfwerks Kettler, ehemalige Flächen des Torffabrikanten Stevendahl und Flächen im Vehnemoor.

Die Hochmoore wurden kultiviert und es entstanden Äcker und Grünländereien. Die Ernteerträge benötigte man für die Ernährung der Stadt Dortmund. In diesen Jahren wurden die ersten massiven Wohnungen und Stallgebäude gebaut,

das Moorgut Dortmund. Die Gebäude sind noch heute an der Straße Am Kanal zu sehen.

1934 wurde  das Gut mit den kultivierten und unkultivierten Flächen an das Siedlungsamt Oldenburg verkauft. Dieses teilte die Flächen in etwa 5 - 16 ha große Siedlerstellen auf und verteilte sie 1935 an junge Siedler.

Die Ortschaft Harbern war geboren!

1956 wurden auch die Kettlerschen Flächen, die an der Feldstraße liegen, für 4 Bauernhöfe erschlossen.

Als unkultiviertes Hochmoorgebiet blieb hier das jetztige Naturschutzgebiet (bis 1996 Landschaftsschutzgebiet) die Harberner Heide übrig.

Punkten kann HarbernI mit seiner Nähe zu Oldenburg. Man lebt entspannt in einem ruhigen Dorf  im Grünen und ist mit dem Auto in 10 Minuten mitten in der Großstadt.